Chronik

2007

Der milde Winter machte es möglich, dass bereits im Frühjahr 2007 mit dem Bau der Beachsportanlage des Feldberger SV begonnen werden konnte. Die Idee war von uns aus in den Verein getragen worden und nach wurde nach zweijähriger Planungs- und Genehmigungszeit in guter Zusammenarbeit in die Tat umgesetzt. Mit einem großen Volleyballturnier mit einheimischen Mannschaften und einer feierlichen Einweihung zum Beginn des Sommers wurde der Platz in Betrieb genommen und wird seitdem rege genutzt. Die Tore und Volleyballvorrichtungen werden bei uns gelagert und die Vermietung des vereinseigenen Platzes läuft ebenfalls über uns. Schon im Herbst 2006 hatten wir den beliebten Steg erweitert und den Anschluss an den schmalen Steg für die Saugpumpe des Fußballvereins hergestellt. Seitdem kann man bei uns sogar direkt über dem Wasser sitzen - wow! Da nach zahlreichen und heftigen Niederschlägen im Frühsommer der Wasserstand sehr hoch gewesen ist, war es für die Gäste ein besonderer Spaß, wenn sich die Wellen der vorbeifahrenden Motorboote unter dem Steg glucksend aufbauten und dann das Wasser sogar zwischen den Balken hoch spritzte. Die eben noch so relaxten Gäste wurden dann plötzlich ganz hektisch und brachten Handtaschen, Rücksäcke und ähnliches schnell in Sicherheit. Weil die Sonnenuntergangszeit die schönste Zeit des Tages am Steg ist, hatten wir uns außerdem dazu entschlossen, das Ende der Öffnungszeiten von 17.30 Uhr auf 19.30 Uhr auszudehnen. Mittwochs und samstags kann man den 'Steg in Flammen' sogar bis 22.30 Uhr nutzen. Dabei werden Laternen mit kleinen und großen Kerzen und eine Feuerschale aufgestellt, die den Steg in ein natürlich-gemütliches Licht tauchen. Der neu angebotene Rotwein und die ebenfalls erstmals in der Karte aufgeführte Käseplatte (mit lecker Uckerkaas aus Bandelow) sind genau das Richtige, um einen schönen Tag im und beim ruhepuls ausklingen zu lassen. Für ganz Aktive gibt es mittwochs vorher noch die neue Kanu-Fackeltour, bei der wir mit Wachsfackeln am Boot über den abendlichen/nächtlichen Haussee fahren. Wir haben uns außerdem dazu entschlossen, die für uns schönste Kanu-Tour der Region (von uns aus bis zur Kolbatzer Mühle, Wasserweg Rtg. Lychen) als geführte Ganztages-Tour anzubieten. Unsere Nachbarin Margit Kollhof ist nun schon im zweiten Jahr unser gleichsam ortskundiger wie angenehmer und gelassener Tourenguide. Durchaus verständlich also, dass viele für die Tagestour zu begeistern sind und die ebenfalls attraktive Halbtages-Tour ein wenig ins Hintertreffen geraten ist. Gemeinsam mit unseren Freunden von der Kolbatzer Mühle haben wir ein attraktives Tagesangebot erarbeitet, bei dem die ruhepuls Station morgens den Ausgangspunkt bildet. In gemütlichtem Tempo Ð mit reichlich Bade- und Essenpausen und insgesamt vier Umtragestellen (die mit den mitgeführten Bootswagen ganz gut zu bewältigen sind) - geht es über die Strecke von ca. 20 Kilometern zur bewirteten Kolbatzer Mühle, wo frische Räucherforelle, Grill- oder auch Salatteller auf die tapferen Kanuten warten. Suse und Holger haben dabei immer ein offenes Ohr für die Wünsche ihrer Gäste. Gegen 20/20.30 Uhr werden dann von uns die Boote abgeholt und die Gäste auf den Rückweg gebracht. Zum Ende des Sommers 2007 (so wir ihn denn Sommer nennen konnten) konnten wir erfreut feststellen, dass der ruhepuls von Jahr zu Jahr mehr Fans gewinnt und wir so die Gelegenheit haben, unser offenbar gut ankommendes Angebot auch für das nächste Jahr zu erweitern.

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